Alkoholismus - es gibt einen Ausweg!


"Reden, reden, reden, über die Scham, über die Angst, über die Minderwertigkeitsgefühle." Dieses Bedürfnis war es auch, das den New Yorker Börsenmakler Bill W. (39) 1935 in Ohio mit dem Chirurgen Bob S. (55) zusammenführte, die beide schwer unter der Krankheit Alkoholismus litten. Sie stellten fest, dass ihr Zwang zu trinken schwand, als sie offen über sich sprachen. Beide machten dieses Genesungsprinzip dann zur Basis von Gruppenarbeit mit anderen Alkoholikern. Sehr schnell sollte das gemeinsam erarbeitete Gedankengut zur Formulierung der "12 Schritte zur Gesundung" führen, Empfehlungen, die aus den bitteren Erfahrungen "nasser" Männer und Frauen gewonnen wurden.

5000 bis 6000 Frauen, Männer und Jugendliche treffen sich vom 30. 4. bis 2. 5. unter dem Motto "In der Gemeinschaft verankert" zum deutschsprachigen Ländertreffen der Anonymen Alkoholiker in Hamburg. Es sind Betroffene und Angehörige (AA und Al-Anon). Ihr einziger Zweck: noch leidenden Alkoholkranken und Angehörigen Hilfe anzubieten.

Die Anonymen Alkoholiker nehmen ihr Treffen zum Anlass, am Freitag, 30. April, von 15 bis 17 Uhr im CCH, Hamburg Saal 2 zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung einzuladen. Die Lebensgeschichte von Betroffenen und Angehörigen sowie die Fachbeiträge von Angelika Nette, Referentin für betriebliche Suchtprävention und Dr. Friedrich Ingwersen, Chefarzt der Fachklinik in Rastede, offenbaren, dass es für Betroffene in der Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker Hoffnung auf Genesung gibt.

Die Veranstaltung "Alkoholismus: Es gibt einen Ausweg!" richtet sich an alle, die unter der Krankheit Alkoholismus leiden und einen Ausweg suchen, sowie an alle, die anderen eine Hilfe aufzeigen.

 

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